Institutionelle Zusammenarbeit/Sonstiges

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)

Vorsitz: Ruth Misselwitz

Auguststr. 80
10117 Berlin

Telefon: 030 28 395 – 184
Fax: 030 28 395 – 135

E-Mail: asf@asf-ev.de
Homepage: www.asf-ev.de

Im Bewusstsein, dass die Folgen des Nationalsozialismus noch immer spürbar sind und nur durch einen intensiven Dialog überwunden werden können, setzt sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) für eine Verständigung zwischen den Generationen, Kulturen, Religionen und Völkern ein.

Verwurzelt im christlichen Glauben bemüht sich ASF dabei um Zusammenarbeit mit allen, die für eine friedlichere und gerechtere Welt eintreten.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) entsendet pro Jahr rund 180 Frauen und Männer in Länder, die in besonderem Maße unter der NS-Herrschaft zu leiden hatten: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien, der Ukraine, den USA und Weißrussland. Die Freiwilligen sind überwiegend junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren. Kriegsdienstverweigerer können im Rahmen dieses Programms ihren Zivildienst als „Anderen Dienst im Ausland“ ableisten.

Der Verein:
Erst 10 Jahre nach dem Aufruf zur Gründung von Aktion Sühnezeichen, also 1968, wurde in der Bundesrepublik aus der Initiative ein rechtsfähiger Verein. Nötig war dies, weil durch eine Gesetzesänderung im Zivildienstgesetz eine Möglichkeit geschaffen wurde, als Kriegsdienstverweigerer einen Friedensdienst im Ausland zu leisten.

So bekam Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, so war nun der neue westdeutsche Name, neben dem Gründungsaufruf auch eine Satzung. In der heute gültigen Fassung werden folgende Ziele beschrieben:

1. Der Verein ist eine Organisation, die – in Aufnahme und Weiterführung des Gründungsaufrufes von 1958 – die Versöhnung mit den vom nationalsozialistischen Deutschland überfallenen wie von der Vernichtung bedrohten Völkern und Menschengruppen und die Entwicklung der Friedensfähigkeit zum Ziel hat.

2. Er verwirklicht seine Aufgaben insbesondere durch:

a) kurzfristige und langfristige Freiwilligendienste;

b) Seminare und andere pädagogische Angebote;

c) Förderung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben, die das Thema Frieden und Versöhnung zum Gegenstand haben;

d) Hilfe für Opfer von Gewaltherrschaft;

e) Förderung der Zusammenarbeit aller, die gleiche Ziele verfolgen;

f) Information der Öffentlichkeit über die vom Verein verfolgten Ziele.

Wie in anderen Satzungen werden dann im Folgenden die Organe des Vereins beschrieben und deren Arbeitsweise. So z.B. die Mitgliederversammlung, der Vorstand und das Kuratorium.

Alexander von Humboldt-Stiftung

Leitung: Prof. Dr. Helmut Schwarz

Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn

Telefon: 0228-833-0
Fax:  0228-833-199

E-Mail: info@avh.de
Homepage:  www.humboldt-foundation.de

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Forschung. Sie ermöglicht ausländischen Wissenschaftlern Forschungsaufenthalte in Deutschland und unterstützt die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen.

Allianz Kulturstiftung

Leitung: Michael M. Thoss

Maria-Theresia-Str. 4a
81675 München

Telefon: 089 410 730-3
Telefax: 089 410 730-40

E-Mail: kulturstiftung@allianz.de
Homepage: www.allianz-kulturstiftung.de

Die Allianz Kulturstiftung wurde im Jahr 2000 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts von der vormaligen Allianz AG (jetzt Allianz SE) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der 1990 gegründeten Allianz Umweltstiftung bildet die Allianz Kulturstiftung das Allianz Stiftungszentrum in München.

Gemäß ihrem Stiftungszweck unterstützt die Allianz Kulturstiftung grenzüberschreitende Bildungs- und Kulturprojekte, die dem europäischen Integrationsprozess und der Herausbildung einer europäischen Identität förderlich sind. Eine wichtige Zielgruppe ihrer Arbeit stellt der akademische und künstlerische Nachwuchs dar, für den die Stiftung eigene Austausch- und Begegnungsprojekte entwickelt hat.

Projekte in Polen:
In Krakau wird zwischen Januar und Dezember 2010 das länder-, medien- und sprachenübergreifendes Literaturmagazin “RADAR” als Online- und Printausgabe entstehen. Es wird vom Verein Villa Decius zunächst halbjährlich und in den drei Sprachen Deutsch, Polnisch und Ukrainisch herausgegeben. Die Allianz Kulturstiftung unterstützt vor allem die Übersetzungen und die vorbereitenden Treffen.